Die Glaskugel.
• FREIsein • Wie sieht unser Alltag in 10 Jahren aus? Wie werden unsere Kinder die Welt erleben? Was wird sich noch alles ändern? Ein paar Glaskugelgedanken zur Zukunft.
Präludium
Bereits jetzt gibt es gravierende Generationsunterschiede und auch -konflikte. Und ja selbst ich ertappe mich ab und mal bei dem Gedanken “Die Jugend von …” heute? oder doch schon von morgen? Ich glaube per Definition bin ich ein Digital Native der Generation Y oder 2.0. Doch wie sieht unser Alltag aus wenn wir mal groß, größer, am größsten sind? Und wie sieht die Welt aus den Augen unserer Kinder aus? Zeit um mal über den Tellerrand hinweg den Kaffeesatz von morgen zu deuten.
Anno 2020. Irgendwo in Europa.
Es ist 6.39 Uhr. Die BioHealthRythmClock hat mich lautlos durch Vibration und Licht während des Übergangs vom Tiefschlaf in den Traumschlaf (REM-Phase) geweckt, weil sie durch Synchronisation mit dem Terminkalendar eine automatische Weckzeit zwischen 6.30 und 7.15 berechnet hat. Nach verlassen des Schlafzimmers schaltet sich automatisch meine Lieblingsmusik von last.fm ein und das Licht der LED-Leisten folgt mir ins Bad. Beim waschen, Zähne putzen mit Schalltechnologie und Rasieren mit Vibrationsstimulation werden die aktuellen Nachrichten aus aller Welt auf dem digitalen Spiegel angezeigt. Direkt daneben die Auflistung der Termine, ToDos und der Hinweis, dass alle Systeme fehlerfrei laufen. Das heißt die drei hauseigenen Saug- und Wischroboter haben nachts alle Räume gesäubert, der Kühlschrank hat neue Milch, Butter und Brötchen bestellt, der Garten wurde gewässert und der morgentliche Kaffee steht frisch gebrüht bereit.
Nach der kurzen Stärkung mit Müsli, frischen Brötchen mit Marmelade und dem Kaffee (natürlich alles selbst zusammengestellt dank mymelade.com, mymuesli.com und sonntagmorgen.com) geht es mit dem Elektroauto emissionsfrei ins Büro, während der Bordcomputer die neuen Mails vorliest. Dort angekommen geht es gleich weiter ins Meeting, wegen dem ich heute bereits so früh geweckt wurde. Die Kollegen aus Sydney, New York und Tokio schalten sich per Videokonferenz dazu, während ich unseren Chefs das neue Projekt präsentiere: Mobile Navigation via Augmented Reality and Cloud Computing. Und wenn man schon einmal im Büro ist, werden am temporär zugewiesenen Arbeitsplatz die neuen Arbeitspakete vergeben, Offene Punkte mit den Kollegen abgesprochen und die nächsten Tätigkeiten mit dem Wissens- und Projektmanagement koordiniert. Dann geht es auch schon wieder nach Hause, gearbeitet wird größtenteils von daheim oder unterwegs. Optimales Zeit & Ressourcenmanagement durch Connected Life and Work.
Auf der Rückfahrt informiert mich mein Handy darüber, dass ich die Woche noch zum Arzt und auch zur Versicherung wollte und ich mich gerade in der unmittelbaren Umgebung befinde. Also wird kurzerhand das Navigationssystem umprogrammiert und die Dinge gleich mit erledigt. Kaum fertig klingelt das Handy schon wieder. Meine Frau Alice sitzt mit unserem Freund Bob im Café um die Ecke, haben via Geostatus auf Facebook gesehen wo ich gerade bin und fragen mich, ob ich nicht einen Kaffee mit den beiden Trinken möchte. Na klar, trifft sich doch super. Ein paar Stunden später, der Kaffee wurde durch ein Essen im Bio-Restaurant erweitert während wir unseren nächsten gemeinsamen Jochen Schweizer Erlebnisurlaub besprechen, klingelt mein Handy und ich erkenne bereits am Klingelton, dass es ein wichtiger Anruf vom Chef ist. Ich soll ihm die neusten Zahlen für den Quartalsbericht zusenden. Klar kein Thema, schnell das Netbook raus, mit dem Handy verbunden und der Chef bedankt sich wenige Minuten später über Twitter.
Alice hat währenddessen in einem Blogartikel ihrer Freundin über einen Poetry Slam Newcomer gelesen und entdeckt, dass er heute Abend einen Auftritt in der Nachbarstadt hat. So stand unser Abendprogramm auch schon fest und die Einladungen an unsere Freunde und Kollegen ging auch gleich raus. Mein Chef hat unseren Tipp übrigens auch gelesen und war auch dort.
Schon toll, überall erreichbar, unbegrenzter Zugriff , mit allen und jedem vernetzt. Oder wie stellt ihr euch euer Leben in 2020 vor?
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Name: Sebastian Bejga
Hier hat ja noch niemanden was geschrieben.
Also erstenst sind elektroautos ja nicht emissionsfrei
ich denke, dass es vlt sogar schon drivebywire systeme geben koennte, dass du deine emails lesen kannst, statt sie zu hoeren. allerdings ist das vlt eher ein system, dass auf langstecken eingesetzt werden koennte. vlt koennte man ja auch eine wirkliche verkettung zum auto herstellen, dass so die leidige aufladerrei der elektro autos umgeht.
dass du ueberhaupt noch ins buero musst ist verwunderlich
so mal meine cents